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Verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel ist eine Form der Unterhaltung und kein Weg, Geld zu verdienen. Wer online spielt, sollte das nur mit Beträgen tun, deren Verlust er verschmerzen kann, ähnlich wie das Geld für einen Kinoabend oder ein Essen mit Freunden. Der Reiz liegt im Spiel selbst, nicht darin, Verluste zurückzuholen. Auf dieser Seite lesen Sie, wie Sie sich sinnvolle Grenzen setzen, woran Sie problematisches Spielverhalten erkennen und wo Sie in der Schweiz Hilfe finden, wenn das Spielen keinen Spass mehr macht.

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Grenzen setzen und den Überblick behalten

Bei den in der Schweiz konzessionierten Casinos können Sie persönliche Limits festlegen, und das ist der einfachste Weg, Zeit und Geld unter Kontrolle zu halten. Drei Arten von Limits sind dabei besonders nützlich:

  • Einzahlungslimits begrenzen, wie viel Sie pro Tag, Woche oder Monat einzahlen können. Orientieren Sie sich an Ihrem Budget, nicht an dem, was Sie zu gewinnen hoffen.
  • Verlustlimits setzen eine Obergrenze für das, was Sie in einem bestimmten Zeitraum verlieren dürfen. Ist die Grenze erreicht, endet das Spiel.
  • Zeitlimits steuern, wie lange eine Sitzung dauern darf. Vor dem Bildschirm verliert man das Zeitgefühl leicht, deshalb hilft eine Erinnerung oder eine feste Grenze beim Einlegen von Pausen.

Schweizer Spielbanken sind gesetzlich verpflichtet, gefährdete Spielerinnen und Spieler früh zu erkennen und einzuschreiten, etwa wenn Einsätze und Verluste stark ansteigen. Legen Sie Ihre Grenzen trotzdem selbst fest, in Ruhe und nicht mitten in einer Sitzung. Wenn Sie merken, dass Sie ein Limit immer wieder ausreizen, ist das ein Zeichen, es zu senken.

Warnzeichen für problematisches Spielverhalten

Probleme mit dem Glücksspiel beginnen oft klein und entwickeln sich schleichend. Nehmen Sie es ernst, wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiedererkennen:

  • Sie setzen mehr, um Verluste wieder hereinzuholen.
  • Sie spielen mit Geld, das Sie eigentlich für anderes brauchen.
  • Sie leihen sich Geld oder verkaufen Dinge, um weiterspielen zu können.
  • Sie verheimlichen vor Familie und Freunden, wie viel Sie spielen.
  • Sie spielen, um Stress, Sorgen oder schwierigen Gefühlen zu entkommen.
  • Sie hören nicht auf, obwohl Sie es sich fest vorgenommen haben.

Treffen mehrere dieser Punkte zu, sollten Sie nicht abwarten. Je früher man gegensteuert, desto leichter lässt sich die Entwicklung umkehren.

Eine Pause einlegen oder sich sperren lassen

Manchmal ist es das Beste, das Spielen für eine Weile ruhen zu lassen. Die meisten Anbieter haben dafür passende Werkzeuge:

  • Spielpause: Sie sperren Ihr Konto für einen kurzen Zeitraum, etwa 24 Stunden oder einige Wochen.
  • Selbstsperre: Sie schliessen sich für längere Zeit vom Spiel aus.

In der Schweiz führen die konzessionierten Spielbanken ein gemeinsames Sperrregister. Eine Spielsperre gilt landesweit: Wer sich selbst sperren lässt oder von einem Casino gesperrt wird, ist bei allen Schweizer Spielbanken gesperrt, online wie vor Ort. Den Antrag auf eine Selbstsperre können Sie direkt bei einem konzessionierten Anbieter stellen, und die Sperre wird erst nach einem geregelten Verfahren wieder aufgehoben.

Hilfe in der Schweiz

Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren, gibt es kostenlose und anonyme Hilfe:

  • Die nationale Beratung Spielen ohne Sucht (SOS-Spielsucht) erreichen Sie rund um die Uhr unter 0800 040 080. Der Anruf ist kostenlos und anonym, und Sie sprechen mit Fachleuten, die beraten und über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Auch Angehörige können anrufen. Mehr dazu, samt Online-Beratung und Adressen von Fachstellen, unter sos-spielsucht.ch.
  • Sucht Schweiz bietet Informationen, einen Selbsttest und Hinweise auf Beratungsstellen in Ihrer Region unter suchtschweiz.ch.

Reguliert wird das Geldspiel in der Schweiz von zwei Behörden. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) beaufsichtigt die Casinos und das Online-Casino-Angebot, die Interkantonale Geldspielbehörde (Gespa) ist für Lotterien und Sportwetten zuständig. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Seit dem Geldspielgesetz von 2019 dürfen Online-Casinospiele nur von in der Schweiz konzessionierten Spielbanken angeboten werden. Nicht bewilligte ausländische Angebote stehen auf einer Sperrliste, und die Schweizer Internetanbieter müssen den Zugang dazu blockieren. Legales Online-Spiel läuft deshalb über Schweizer Anbieter mit Konzession, die an das nationale Sperrregister und die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen gebunden sind. Mehr über uns und die gelisteten Seiten lesen Sie auf unserer Startseite.

Das Wichtigste zum Schluss: Hilfe ist da, und sie ist kostenlos. Wenn Sie sich um Ihr eigenes Spielverhalten oder das eines Angehörigen sorgen, rufen Sie 0800 040 080 an. Um Hilfe zu bitten ist ein Zeichen von Stärke und oft der erste Schritt zurück zur Kontrolle.

Wo finde ich in der Schweiz Hilfe bei Spielproblemen?

Die nationale Beratung Spielen ohne Sucht (SOS-Spielsucht) ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym unter 0800 040 080 erreichbar. Online-Beratung und Adressen von Fachstellen finden Sie auf sos-spielsucht.ch. Auch Angehörige können sich dorthin wenden.

Gilt eine Spielsperre in der ganzen Schweiz?

Ja. Die konzessionierten Schweizer Spielbanken führen ein gemeinsames Sperrregister. Eine Selbst- oder Fremdsperre gilt landesweit bei allen Schweizer Casinos, online wie vor Ort. Den Antrag können Sie direkt bei einem konzessionierten Anbieter stellen.

Sind ausländische Online-Casinos in der Schweiz erlaubt?

Nein. Seit dem Geldspielgesetz von 2019 dürfen nur in der Schweiz konzessionierte Spielbanken Online-Casinospiele anbieten. Nicht bewilligte ausländische Seiten stehen auf einer Sperrliste, und die Schweizer Internetanbieter müssen den Zugang dazu blockieren.

Ab welchem Alter darf man in der Schweiz online spielen?

Das Mindestalter für Casinospiele liegt in der Schweiz bei 18 Jahren. Konzessionierte Anbieter prüfen bei der Registrierung Identität und Alter.

Geschrieben und überprüft von Matt

Ich arbeite seit 2007 in der Online-Glücksspielbranche, baue Affiliate-Portale auf, betreibe White-Label-Casino-Marken und analysiere Lizenzierungsstrukturen in verschiedenen Ländern. Meine Arbeit wurde im EGR Magazine vorgestellt und ich wurde für die iGB Affiliate Awards nominiert. Auf NetEnt.net veröffentliche ich faktengeprüfte Inhalte mit Schwerpunkt auf Unternehmensprofilen, Casino-Software, Zahlungssystemen und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, um Lesern fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
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