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Paybox

Paybox war in �sterreich lange Zeit als eigenst�ndiger mobiler Bezahldienst bekannt, der von A1 Telekom Austria betrieben wurde. Seit der Umbenennung der paybox Bank AG in A1 Bank AG im M�rz 2024 hat sich das Angebot jedoch grundlegend ver�ndert. Der urspr�ngliche Paybox-Dienst f�r mobile Zahlungen wurde weitgehend eingestellt oder auf Nischen wie Parkgeb�hren beschr�nkt. F�r �sterreichische Spieler, die in Online-Casinos per Mobiltelefon bezahlen m�chten, ist heute die Handyrechnung – also das Bezahlen �ber den Mobilfunkanbieter – die relevantere Option.

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Was ist aus Paybox geworden?

Paybox wurde urspr�nglich als Tochtergesellschaft von A1 Telekom Austria gegr�ndet und erm�glichte Zahlungen direkt �ber das Mobiltelefon. Der Dienst funktionierte als digitale Geldb�rse, die mit dem Mobilfunkvertrag verkn�pft war. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die paybox Bank AG zu einem breiteren Finanzdienstleister, bevor sie im M�rz 2024 offiziell in A1 Bank AG umbenannt wurde.

Die klassische Paybox-Zahlungsfunktion f�r Online-Eink�ufe und �berweisungen wurde dabei stark eingeschr�nkt. Was f�r Casino-Spieler in �sterreich weiterhin funktioniert, ist das Bezahlen per Handyrechnung – ein Dienst, der technisch �ber Drittanbieter wie Boku abgewickelt wird und bei allen gro�en �sterreichischen Mobilfunkanbietern verf�gbar ist: A1, Magenta und Drei.

So funktioniert das Bezahlen per Handyrechnung im Casino

Beim Bezahlen per Handyrechnung wird der Einzahlungsbetrag �ber den Mobilfunkanbieter abgerechnet. Der Betrag erscheint dann auf der n�chsten Handyrechnung oder wird vom Prepaid-Guthaben abgezogen. Der Ablauf in einem Online-Casino sieht typischerweise so aus:

  • Im Kassenbereich des Casinos wird die Option „Per Handyrechnung bezahlen“ oder ein �hnlicher Men�punkt gew�hlt.
  • Der gew�nschte Einzahlungsbetrag wird eingegeben.
  • Die eigene Mobilfunknummer wird angegeben.
  • Per SMS erh�lt man einen Best�tigungscode, den man im Casino eingibt.
  • Nach der Best�tigung wird das Casino-Guthaben sofort aufgeladen.

Es werden keine Bankdaten oder Kreditkarteninformationen ben�tigt. Die Abrechnung erfolgt ausschlie�lich �ber den Mobilfunkvertrag. Das macht diese Methode besonders f�r Spieler interessant, die ihre Bankdaten nicht bei einem Casino hinterlegen m�chten.

Limits und Einschr�nkungen

Das Bezahlen per Handyrechnung unterliegt in �sterreich festen Obergrenzen. Bei A1 gelten beispielsweise Tageslimits von 50 Euro und monatliche Limits von 300 Euro f�r Drittanbieter-Zahlungen. Die genauen Betr�ge k�nnen je nach Mobilfunkanbieter und Vertragsstatus variieren.

Diese vergleichsweise niedrigen Limits machen die Methode eher f�r gelegentliche, kleinere Einzahlungen geeignet. Wer regelm��ig h�here Betr�ge einzahlen m�chte, sollte sich Alternativen wie eps, Trustly oder Neteller ansehen, die keine vergleichbaren Einschr�nkungen haben.

Eine weitere Einschr�nkung betrifft Auszahlungen: Per Handyrechnung kann nur eingezahlt werden. F�r Auszahlungen muss eine andere Zahlungsmethode wie Bank�berweisung oder eine E-Wallet hinterlegt werden.

Geb�hren bei Casino-Zahlungen

Die meisten Mobilfunkanbieter erheben keine zus�tzlichen Geb�hren f�r das Bezahlen per Handyrechnung. Es fallen in der Regel weder Transaktionsgeb�hren auf Seiten des Anbieters noch Kosten durch den Zahlungsdienstleister an. Ob das Casino selbst eine Geb�hr f�r diese Zahlungsmethode erhebt, h�ngt vom jeweiligen Betreiber ab – bei den meisten Anbietern ist die Einzahlung per Handyrechnung kostenfrei.

Da keine W�hrungsumrechnung stattfindet, solange das Casino-Konto in Euro gef�hrt wird, entfallen auch eventuelle Wechselkurskosten. Das ist ein Vorteil gegen�ber manchen internationalen E-Wallets, bei denen je nach Kontow�hrung Umrechnungsgeb�hren anfallen k�nnen.

Sicherheit und Datenschutz

Das Bezahlen per Handyrechnung gilt als sichere Zahlungsmethode. Da keine Bank- oder Kreditkartendaten an das Casino �bermittelt werden, ist das Risiko eines Datenmissbrauchs deutlich reduziert. Die Authentifizierung erfolgt �ber die Mobilfunknummer und einen SMS-Code, was eine zus�tzliche Sicherheitsebene bietet.

Die Abwicklung l�uft �ber etablierte Zahlungsdienstleister wie Boku, die mit den Mobilfunkanbietern zusammenarbeiten und selbst regulatorischen Anforderungen unterliegen. Die Transaktion wird erst nach aktiver Best�tigung durch den Nutzer ausgef�hrt.

Gl�cksspielregulierung in �sterreich

In �sterreich h�lt die Casinos Austria AG �ber ihre Online-Marke das staatliche Monopol f�r legales Online-Gl�cksspiel. Daneben nutzen viele �sterreichische Spieler internationale Anbieter, die �ber EU-Lizenzen aus Malta oder Gibraltar operieren. Bei der Wahl einer Zahlungsmethode sollte man darauf achten, dass der gew�hlte Anbieter �ber eine g�ltige Lizenz verf�gt.

Das Bezahlen per Handyrechnung ist bei einigen internationalen Casinos verf�gbar, die �sterreichische Spieler bedienen. Die Verf�gbarkeit h�ngt davon ab, ob der Betreiber eine entsprechende Integration mit einem Carrier-Billing-Dienstleister eingerichtet hat.

Alternativen zu Paybox in �sterreich

Neben dem Bezahlen per Handyrechnung stehen �sterreichischen Casino-Spielern zahlreiche Zahlungsmethoden zur Verf�gung. eps ist die �sterreichische Online-�berweisung und bei vielen Casinos verf�gbar. Paysafecard bietet anonyme Einzahlungen �ber Prepaid-Gutscheine, die an Tankstellen und in Trafiken erh�ltlich sind. Sofort erm�glicht ebenfalls direkte Bank�berweisungen und wird von den meisten �sterreichischen Banken unterst�tzt.

Wer Wert auf schnelle Auszahlungen legt, sollte E-Wallets wie Neteller in Betracht ziehen, da diese in der Regel k�rzere Bearbeitungszeiten bieten als klassische Bank�berweisungen.

Geschrieben und überprüft von Matt

Ich arbeite seit 2007 in der Online-Glücksspielbranche, baue Affiliate-Portale auf, betreibe White-Label-Casino-Marken und analysiere Lizenzierungsstrukturen in verschiedenen Ländern. Meine Arbeit wurde im EGR Magazine vorgestellt und ich wurde für die iGB Affiliate Awards nominiert. Auf NetEnt.net veröffentliche ich faktengeprüfte Inhalte mit Schwerpunkt auf Unternehmensprofilen, Casino-Software, Zahlungssystemen und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, um Lesern fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
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